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Das ist uns wichtig

Der Situationsansatz, eine Einladung sich mit Kindern auf das Leben einzulassen
„Jedes Mädchen und jeder Junge hat von Anfang an eigene Rechte sowie Möglichkeiten und Kräfte, sich die Welt eigenaktiv mit allen Sinnen zu erschließen und sein Leben mitzugestalten. In ihren Rechten sind alle Kinder gleich – in seiner Entwicklung ist jedes Kind besonders. (Preissing, Christa; Heller, Elke (Hrsg.), (2009): Qualität im Situationsansatz, Berlin, S. 13)
 
 
Die Eingewöhnung
Eine langsame, auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmte Eingewöhnung ist einer unserer Schwerpunkte. 
Warum ist uns die intensive Eingewöhnung so wichtig?
Der Übergang von der Familie in die Kindertagesstätte ist oft für das Kind die erste größere Trennung von seinen Eltern. Deshalb ist es besonders wichtig, dass dieser gut gelingt:
„Für Kinder ist es eine große Herausforderung, sich an eine neue Umgebung anzupassen und eine neue Beziehung zu fremden Personen aufzubauen. Dabei benötigen sie die Hilfe und Unterstützung ihrer Bezugspersonen (Katja Braukane, Janina Knobeloch: Das Berliner Eingewöhnungsmodell – Theoretische Grundlagen und praktische Umsetzung. KiTa Fachtexte, S. 2).“
Bei jedem Kind entsteht Bindung, wenn es eine Bezugsperson zur Verfügung hat. Bindung entwickelt sich in den ersten sechs Lebensmonaten an die allererste Bezugsperson, die die Pflege und Betreuung übernimmt. Meistens ist dies die Mutter. In den darauffolgenden Monaten entwickeln die Kinder weitere Bindung an z.B. Vater, Geschwister, Großeltern, usw.  „Bindung beschreibt die Beziehung zwischen zwei Menschen. Sie ist der bedeutendste Schutz- und Risikofaktor und stellt den Ausgangspunkt für die psychische Widerstandsfähigkeit des Kindes dar, die in der Fachliteratur als Resilienz bezeichnet wird. ( Petra Rauschenbach: Sichere Bindung – der gelingende Start ins Leben“ Praxishandbuch Kinder unter 3, Ausgabe 3, 04/2012, S. 2).“
Es ist erwiesen, dass gelungene, positiv erlebte Übergänge das Kind in besonderer Weise stärken. Unter anderem werden dadurch gute Voraussetzungen für weiter folgende Übergänge im individuellen Lebensweg geschaffen. Hinzu kommt, dass junge Kinder nur dann lernen, wenn sie sich sicher und geborgen fühlen.  Sicher – und Geborgenheit kann, wenn das Kind  gut eingewöhnt wurde, die Bezugserzieherin bieten. 
Auch gibt es Studien die belegen, dass Kinder, die eine gute Eingewöhnung in der Kita erleben konnten, weniger erkranken, als Kinder die in der Kita unsicher gebunden sind. 
Es gibt also viele Gründe für eine langsame, den Bedürfnissen des Kindes angepasste Eingewöhnung.
 

„ Gib deinen Kindern Wurzel  und gib ihnen Flügel.“
 
Naturerfahrungen
Wenn möglich, gehen wir jeden Tag mit den Kindern nach draußen. Das Erleben der unterschiedlichen Jahreszeiten mit allen Sinnen, die Bewegung, das Kennenlernen der Natur, das Bepflanzen und Pflegen unseres Gartens ist unserer Meinung nach, für die gesunde Entwicklung der Kinder ein wichtiger Bestandteil.
 
 
 
Bildungs- und Entwicklungsdokumentation
Beobachtung ist die Grundlage unserer Arbeit. Die genaue Wahrnehmung der Aktivitäten von Kindern ist eine wichtige Voraussetzung, um Lernprozesse besser verstehen und fördern zu können. Jedes Kind hat hier in der Einrichtung seinen eigenen Ordner, in dem sowohl seine Familienseiten wie aber auch Seiten zu „Das bin ich“ zu finden sind. Gemeinsam mit Kindern darüber zu reden und mit ihnen aufzuschreiben was sie interessiert, mit was sie sich beschäftigen und was sie noch erfahren möchten, ist ein Beziehungsangebot, fördert ihre Sprache, macht sie selbstbewusster und vieles mehr. Wenn Kinder spüren, dass Erwachsenen echtes Interesse an ihren Sichtweisen zeigen, fühlen sie sich angenommen und respektiert. 
 
 
 
 
Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern 
Was bedeutet dies für uns?
Wir sehen Eltern als Experten für ihre Kinder an. Deshalb ist uns besonders wichtig, einen guten Kontakt zu ihnen aufzubauen. Dies tun wir durch:
  • Aufnahmegespräche vor der Eingewöhnung
  • regelmäßige Tür- und Angelgespräche 
  • jährliche Entwicklungsgespräche 
  • Eltern – Kind - Frühstück
  • gemeinsame Arbeitseinsätze
  • Feste
  • Elternabende
  • Zusammenarbeit mit dem Elternausschuss
 
 
 
Frischeküche
In unserem Haus wird frisch gekocht. Unsere Küchenperlen Donja Roth und Monika Dillmann bereiten das Mittagessen täglich frisch zu. Einen Großteil der Lebensmittel beziehen wir über regionale Anbieter.
Die Kinder werden in die Zubereitung der Speisen, wenn möglich, mit einbezogen. Im Sommer ernten wir unseren eigenen Salat, Erdbeeren, Johannisbeeren, Zwiebeln usw. Da die Küche und das Bistro über eine gr0ße Durchreiche miteinander verbunden sind, stehen die Kinder immer im direkten Kontakt zu unserem Küchenpersonal.